Das kleine Katzen - ABC

 

Hier finden sich alphabetisch geordnet diverse Tipps und Infos rund um Katzen

A

Allergien bei Katzen

Alle Katzen kratzen und beissen sich gelegentlich. Ausgeprägtes und häufiges Kratzen, Lecken, Beissen sowie Haarverlust können jedoch Anzeichen einer Hauterkrankung sein. Genau wie bei Menschen gibt es für Allergien bei Katzen zahlreiche Ursachen. Die Kenntnis der unterschiedlichen Arten von Allergien bei Katzen kann Ihnen dabei helfen, rechtzeitig tierärztlichen Rat aufzusuchen und Ihrer Katze Linderung zu verschaffen. Die häufigsten Substanzen, die bei Katzen Hautallergien auslösen, sind:- eingeatmete Allergene (z. B. Pollen oder Milben)- Kontaktallergene- Flöhe- bestimmte Proteine in der Nahrung. Die Symptome für eine allergische Hauterkrankung sind:- starker und anhaltender Juckreiz, der ausgelöst wird, wenn die Katze einer allergenen Substanz ausgesetzt ist- Rötung und Verletzungen an den betroffenen Hautstellen (hauptsächlich aufgrund von ständigem Kratzen, Lecken und Beißen)- Hautentzündungen aufgrund von Bakterienbefall (führen zu zusätzlichem Juckreiz, Pusteln und Verkrustungen)Die Diagnose kann aufgrund der zahlreichen möglichen Ursachen für Dermatitis schwierig sein. Um die Ursache für die allergische Hauterkrankung zu bestimmen und die Zahl der möglichen Ursachen zu beschränken, orientiert sich Ihr Tierarzt an der Krankengeschichte Ihrer Katze sowie am Muster und an der Häufigkeit der Kratzepisoden. Anti StressFeliwayFelisept (erhältlich bei www.zooplus.ch) Notfalltropfen (ohne Alkohol) Bachblüten

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B

Barfen

Besonders wichtig beim Barfen ist der Fleischanteil im Katzenfutter, um die Energieversorgung zu sichern. Neben dem übrigen Muskelfleisch sind Herz und Magen sehr gut geeignet. An Innereinen werden bei Bedarf Leber, Lunge und Pansen verfüttert. Da das in Leber enthaltene Vitamin A als fettlösliches Vitamin im Körper gespeichert wird, sollte der Anteil im Katzenfutter 5% nicht übersteigen. Eine Überdosis ist schädlich für Katzen. Beim Barfen kann gefüttert werden: Neben Geflügel und Nagern eignen sich, obwohl sie nicht auf dem natürlichen Nahrungsplan stehen, Rind und Kalb zum Barfen. Nager sind im Barf seltener vertreten, da diese nicht im üblichen Lebensmittelhandel erhältlich sind. Keinesfalls sollte rohes Schweinefleisch im Katzenfutter enthalten sein, da Schweine Träger des Aujeszky-Virus sind – und Auslöser einer für Katzen lebensbedrohliche Erkrankung. Beim Barfen ist Taurin ebenso lebensnotwendig wie in fertigem Katzenfutter. Die Aminosäure unterstützt nicht nur die Herzfunktion, sondern auch die Funktion der Sehnerven und die Produktion der Gallensäure, welche der Verstoffwechslung von Fetten dient. Mangelt es im Barf an Taurin, können verschiedene, teils lebensbedrohliche Erkrankungen die Folge sein. Einem Mangel kann vor allem durch das Barfen von Herzmuskelfleisch vorgebeugt werden.

Katzen richtig Barfen:

Wer sich statt für fertiges Katzenfutter für Barf entscheidet, übernimmt eine große Verantwortung. Da sich die Konstitution und Aktivität bei Katzen unterscheidet, gibt es beim Barfen kein Pauschalrezept. Allerdings gibt es Richtwerte für ausgewogenes Barf, um fertiges Katzenfutter vollständig zu ersetzen. So wird beim Barf mit etwa 25 bis 40 Gramm Fleisch je Kilogramm Körpergewicht gerechnet. Als durchschnittliche Zusammensetzung gilt beim Barfen etwa 40 Prozent Muskelfleisch, 25 Prozent Magen, 30 Prozent Herz und 5 Prozent Leber. Wird weniger Leber gefüttert, eignet sich für Katzen auch ein entsprechender Anteil Lachs. Zusätzlich werden Knochen oder geeignete Alternativen gegeben. Zu beachten ist bei der Zusammensetzung des Barf wie bei üblichem Katzenfutter jedoch stets der individuelle Bedarf.

 

C

Cholangitis (Hepatitis bei Katzen (Leberentzündung)

Es ist ein eher seltenes aber schwieriges Krankheitsbild. Bei einer Hepatitis bei Katzen (Leberentzündung) ist das Lebergewebe (Leberparenchym) der Katze entzündet. Meistens kommt es bei Katzen allerdings zu einer sogenannten Cholangitis oder einer Cholangiohepatitis. Bei einer Cholangitis sind die Gallenwege entzündet, bei einer Cholangiohepatitis betrifft die Entzündung das Gewebe, welches die Gallenwege sowie vielfach auch das Lebergewebe umgibt. Einige Tierärzte verwenden die Begriffe Cholangitis und Cholangiohepatitis auch synonym. Wenn die Katze ihr Futter nach anfänglichem Appetit verweigert, relativ schnell an Gewicht verliert und gegebenenfalls zusätzlich an Durchfall und Erbrechen leidet, können dies Hinweise auf eine Hepatitis bei Katzen (Leberentzündung) sein. Das auffälligste Symptom ist eine Gelbfärbung der Haut und Schleimhäute. Dieser sogenannte Ikterus, bei dem sich übermäßig viel Bilirubin (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs) im Körper der Katze anreichert, deutet zwar auf eine Hepatitis bei Katzen hin, kann aber auch andere Ursachen haben und tritt nicht zwangsläufig bei jeder Leberentzündung auf. Wenn anhaltender starker Durchfall nicht behandelt werden kann ( bitte nicht lange warten und selber pröbeln), die Katze sich apathisch verhält und rapid an Gewicht verliert bitte SOFORT dem Tierarzt vorstellen. Aber Achtung: Tierärzte erkennen nicht sofort die Cholangitis und behandeln zuerst mit Durchfallmittel und VitaminB12. Bitte sprecht das Thema Cholangitis unbedingt an. Eine Ultraschall Untersuchung kann Klarheit bringen.

Erfahrungsbericht: Meine Katze ist im November 2016 an Cholangitis erkrankt, es folgte ein Marathon von Behandlungen und Medikamenten (Schmerzmittel, Antibiotika, Cortison ) bis zur Zwangsernährung. Doch der Kampf hat sich gelohnt. Heute ist die Krankheit immer noch da, wird nie mehr gesund werden aber: Mit einer sehr tief dosierten Cortisonbehandlung und einer sehr strikten Ernährung kann die Krankheit stabil gehalten werden. Gerne stehe ich, Diana Bühler (Tierlihilfe), bei diesem Krankheitsbild für Hilfe, Rat und Support zur Verfügung.

 

Coronavirus (FECV und FIP sind Krankheiten des Coronavirus)

Das Coronavirus bei Katzen kann die sogenannte Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) auslösen. Eine Infektion kann sich aber auch nur durch vorübergehenden Durchfall äußern oder gar keine Symptome zeigen. Formen des Krankheitserregers können auch andere Tiere wie Hunde oder Schweine befallen. Das Feline Coronavirus (FCoV) infiziert in der Regel nur Katzen. Manchmal verläuft eine Infektion ohne Symptome, aber betroffene Tiere scheiden dennoch den Erreger aus und können andere anstecken.
Symptome einer Infektion
FECV äußert sich durch Symptome wie Durchfall, Fieber, Appetitlosigkeit und Schnupfen. Die Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus fallen umso stärker aus, je schwächer das Immunsystem der betroffenen Katze ist. Auch, wenn diese Form vergleichsweise harmlos ist, kann sie für Katzen mit geschwächten Abwehrkräften gefährlich werden – passen Sie also gut auf junge Kätzchen, Senioren, trächtige Tiere und chronisch kranke Katzen auf.
Bei FIP fallen die genannten Symptome noch heftiger aus, außerdem wirken betroffene Katzen apathisch, verlieren an Gewicht und ihre Schleimhäute wirken gelblich oder blass. Das Bauchfell entzündet sich und der Bauchraum füllt sich mit Flüssigkeit, sodass er aufgebläht wirkt.
Wie können sich Katzen mit dem Felinen Coronavirus anstecken?
Katzen, die das Feline Coronavirus in sich tragen, scheiden den Erreger mit dem Kot aus – auch wenn sie keine Symptome einer Erkrankung zeigen. Über Nase und Mund können sich andere Katzen dann anstecken, zum Beispiel, wenn die Tiere an infiziertem Kot schnuppern oder durch ein gemeinsam genutztes Katzenklo damit in Kontakt kommen. Kätzchen können sich außerdem durch den engen Kontakt bei ihrer Mutter anstecken, wenn diese das Virus in sich trägt. Die Gefahr einer Übertragung steigt, wenn viele Katzen auf engem Raum miteinander leben und die hygienischen Bedingungen schlecht sind.


Ansteckung mit dem Coronavirus vorbeugen:

So schützen Sie Ihre Katze
Das Risiko einer Ansteckung lässt sich senken, wenn Sie in einem Mehrkatzenhaushalt ausreichend Katzenklos für die Tiere aufstellen. Die Katzentoiletten sollten Sie zudem immer rasch von Kot befreien und regelmäßig gründlich reinigen. Außerdem können Sie die Gefahr eindämmen, dass es nach einer Infektion zum Ausbruch von FECV oder FIP kommt, indem Sie mit gesunder Ernährung, artgerechter Haltung und Pflege für ein starkes Immunsystem bei Ihrer Katze sorgen. Es kann leider trotzdem passieren, dass Ihr Haustier eine chronische Krankheit bekommt oder dass es trotz allem zum Ausbruch kommt, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer.

 

D

Diabetes mellitus bei Katzen

Diabetes oder die Zuckerkrankheit ist eine der häufigsten Stoffwechselstörungen bei Katzen.  Die Ursache für die Erkrankung ist ein absoluter oder ein relativer Mangel an dem Hormon Insulin.
Man unterscheidet zwei Diabetes-Typen

Bei einem Typ-1-Diabetes wird kein Insulin mehr gebildet, weil die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Katzen sind jedoch eher von einem Typ-2-Diabetes betroffen.
Bei einem Typ-2-Diabetes hat das Insulin seine Wirksamkeit eingebüßt, weil die Zelle auf das Andocken des Insulins nicht mehr oder weniger sensibel reagiert – man spricht hier auch von einer Insulinresistenz. Häufig ist bei einem Typ-2-Diabetes auch die Insulinbildung gestört. Hauptkennzeichen beider Formen der Erkrankung ist der dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel. Die Symptome der Zuckerkrankheit sind zu Beginn der Erkrankung meist wenig ausgeprägt und werden daher leicht übersehen. Die Katzen trinken etwas mehr (Polydipsie) und scheiden auch mehr Wasser aus (Polyurie). Sie können müde wirken. Auffällig mag der Heißhunger der Tiere sein – vor allem, wenn sie an Gewicht verlieren, obwohl sie viel fressen. Doch auch Übergewicht kann gemeinsam mit Diabetes mellitus auftreten. Besonders bei Katzen handelt es sich dabei jedoch eher um eine Ursache und weniger um eine Folge der Hormonstörung.
Behandlung/Therapie: 

In erster Linie geht es bei der Therapie des Diabetes darum, den Blutzuckerspiegel konstant zu senken und den Energiehaushalt zu stabilisieren. Meist müssen diabetische Tiere hierzu mit Insulin behandelt werden. In der Regel wird das Hormon zweimal täglich unter die Haut gespritzt. Üblich ist die Gabe des Insulins kurz vor einer Mahlzeit. Allerdings kann es bei dieser Methode zu einer Unterzuckerung kommen, wenn die Katze die Nahrung verweigert. Daher wird den Haltern schlechter Fresser manchmal empfohlen, die Katze erst nach der Mahlzeit zu spritzen. Zu einer gefährlichen Unterzuckerung kann es übrigens auch kommen, wenn sich die Katze erbricht oder sie sich sehr anstrengen muss.

Im Ausnahmefall Tablette statt Spritze. In einigen wenigen Fällen von Zuckerkrankheit bei Katzen können statt der Insulinspritze auch Tabletten, sogenannte orale Antidiabetika, eingesetzt werden. Diese Arzneimittel regen die Bauchspeicheldrüse zur Produktion von körpereigenem Insulin an. Doch diese Medikamente wirken nur im Anfangsstadium der Erkrankung und können Nebenwirkungen haben. Wichtig ist auch, dass man UNBEDINGT die Ernährung umstellen muss.
Einen weiteren Grundpfeiler der Diabetestherapie stellt die Ernährung dar. Prinzipiell sollten übergewichtige Tiere abnehmen. Katzen sprechen sehr gut auf eine spezielle Diabetesdiät an, die vor allem aus Proteinen und Fett besteht. Wenn diese eiweißreiche, stärkearme Diät strikt eingehalten wird, kann in vielen Fällen sogar die Insulindosis gesenkt werden. Wichtig ist des Weiteren, dass der Energiegehalt der täglichen Mahlzeiten immer etwa gleich ist, denn die Insulindosis ist darauf abgestimmt.
Das Leben ist trotzdem lang und gut
Große Schwankungen des Energiegehaltes könnten zu Überzuckerungen oder Unterzuckerungen führen. Darüber hinaus bekommen mehrere kleine Mahlzeiten dem Diabetiker auf vier Pfoten besser als ein üppiges Mahl am Tag. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Fütterungszeiten ist unerlässlich, um die gefährlichen Schwankungen des Blutzuckers in Grenzen zu halten. Die Therapie des Diabetes mellitus fordert viel Engagement, Konsequenz und Beharrlichkeit, doch wer die Herausforderungen des Alltags mit einem zuckerkranken Stubentiger meistert, wird mit einem Tier belohnt, das trotz seiner Krankheit eine relativ hohe Lebenserwartung hat und dieses Leben auch in vollen Zügen genießen kann.
Lebensgefahr besteht, wenn Ihre Katze folgende Symptome aufweist:
Erbrechen
Anzeichen einer Austrocknung (Wenn Sie eine Hautfalte ziehen und sie wieder loslassen, verstreicht diese nicht sofort, sondern bleibt länger stehen. Die Schleimhäute sind trocken, der Speichel wird zäh und klebrig)
Bewusstseinsstörung/Teilnahmslosigkeit/Koma
 
Unterzuckerung:
Unruhe, Nervosität
Muskelzittern
Krämpfe und Lähmungen
Teilnahmslosigkeit/Bewusstseinstrübun/Koma
Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass es sich um eine Unterzuckerung handelt, können Sie dem Tier vorsichtig etwas in Wasser aufgelösten Traubenzucker tropfenweise in den Fang geben. Achten Sie dabei darauf, dass sich das Tier nicht verschluckt. Auch wenn sich ihr tierischer Patient daraufhin erholt, sollte er von einem Tierarzt untersucht werden.

 

E

Entwurmen bei Katzen (ESCCAP Empfehlung)

Allgemein gilt: Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens 4 Entwurmungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine 1-2 malige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.

 

F

Findelkatzen, wie vorgehen?

Kontaktieren Sie eine Tierschutzorganisation in ihrer Region, damit überprüft werden kann, ob das Findelbüsi einen Chip hat. Auch ein Tierarzt kann dies überprüfen. Schauen Sie auf www.stmz.ch ob das Büsi vermisst wird. Wenn das Büsi zutraulich ist, ziehen Sie ihm ein Halsband mit einer Adresskapsen an und legen Sie einen Zettel rein mit "Wem gehöre ich?" und Ihre Telefonnummer. Falls das Büsi einen Besitzer hat, wird er es sehen und Sie kontaktieren. Wenn Sie das Büsi auf www.stmz.ch nicht finden, schalte sie selber eine Anzeige, drucken Sie den Flyer aus und hängen ihn in der Umgebung auf. Am besten bei viel frequentierten Plätzen (Einkaufsmöglichkeiten, ÖV etc.) Handelt es sich um ein eher scheues Büsi, kontaktieren Sie eine Tierschutzorganisation, diese kann Sie mit Katzenfalle und Wildkamera unterstützen und beim Einfangen helfen.

 

FIP

Bauchfellentzündung

Im Darm der Katze können sich über Ausscheidungen anderer Katzen oder Körperflüssigkeiten Coronaviren ansiedeln. Viele Tiere tragen das Feline Corona-Virus (FeCV) in sich, ohne dass es zu gesundheitlichen Beschwerden kommt, gelegentlich tritt nur leichter Durchfall auf. In anderen Fällen äußert sich die Erkrankung in Appetitlosigkeit, Kurzatmigkeit und aufgeblähtem Bauch. In diesem Fall besteht der dringende Verdacht, dass die Viren zu einer Bauchfellentzündung geführt haben – der Felinen infektiösen Peritonitis (FIP). Ursächlich ist meist ein schwaches Immunsystem, Stress oder eine andere Infektionskrankheit. Ist die Krankheit ausgebrochen, gibt es keine Heilungsmöglichkeit.

 

FIV

Katzenaids

Das vom Felinen Immunschwäche-Virus (FIV) ausgelöste Katzenaids ähnelt der beim Menschen bekannten HIV-Infektion. Die Übertragung erfolgt durch Körperflüssigkeit. Häufig wechseln bei einer erkrankten Katze Phasen ohne Symptome und solche, in denen sie unter Durchfall, Erbrechen, Fieber, Haar- oder Hautproblemen leidet. Eine Katze mit stabilem Immunsystem kann das Virus lange in sich tragen, ohne dass sich Symptome zeigen. Wurde eine Infektion mit dem Virus diagnostiziert, sollte die Katze möglichst nur in der Wohnung und stressfrei gehalten werden, auch eine Stabilisierung des Immunsystems ist wichtig. Leider gibt es auch bisher hierfür keinen Impfstoff, auch eine vollständige Heilung ist nicht möglich.

 

G

Warum frisst meine Katze GRAS / Katzengras?

Katzen fressen Gras, weil es die Natur so wollte um das Wohlergehen der Katzen zu unterstützen. Gras dient den Katzen als Nahrungsergänzung, denn die in den Pflanzen enthaltene Folsäure nehmen Katzen mit Ihrer üblichen Nahrung nicht oder nicht in genügender Menge auf. Katzengras oder jeder Typ von Gras begünstigt auch ein Herauswürgen der komplett unverdaulichen Haarbälle, welche bei der katzentypischen Reinigung des eigenen Fells oder dem Verzehr erbeuteter Kleintiere (z.B.: Mäuse, etc.) in den Verdauungstrakt Ihrer Katze gelangen konnten. Nicht alle dieser Haare können über den Darm ausgeschieden werden und das Herauswürgen gehört in der Regel zu den normalen Verhaltensweisen von Katzen. Die Bereitstellung von Katzengras ist daher förderlich für ihre Fellnase.

 

 

H

Hepatitis siehe «Cholangitis»

 

I

Impfungen 

Ab der 9. Lebenswoche sollte die Grundimmunisierung vorgenommen werden. Hierbei werden verschiedene Impfstoffe kombiniert, damit die Katze nur eine Spritze bekommt. Danach sollte diese Immunisierung in einer Zeit von 4 Wochen nochmals wiederholt werden. In der Regel wird mit der ersten Spritze, gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft. Ungefähr nach 3 oder 4 Wochen wird diese Impfung nochmals wiederholt, um die erste aufzufrischen. Nach wiederum 3 bis 4 Wochen kommt dann die nächste Impfung, die allerdings auch nur einen Impfstoff. Zum einen kann das gegen Tollwut und Leukose ein. Diese Kombination wird nur bei Katzen die Freigänger sind gespritzt. Allerdings gegen Leukose wird auch die Hauskatze geimpft, denn diese Erkrankung kann schon mit der Muttermilch übertragen werden. Gegen die Leukose wird dann auch nochmals in einem Abstand von 3 bis 4 Wochen nachgeimpft. Mit dieser Immunisierung sind dann die ersten wichtigen Impfungen bei der kleinen Katze abgeschlossen.
Nicht alle Impfungen müssen jährlich wiederholt werden - unterscheiden muss man zwischen reinen Hauskatzen und Freigängern. Bei Unsicherheiten fragen Sie Ihren Tierarzt.

 

J

Jungtierentwicklung
Nach der Geburt sind die Jungkatzen noch nicht vollkommen entwickelt.
Erst nach der 2. Woche prägt sich ihr Gehör aus und erst nach 5 - 12 Tagen öffnen sich ihre Augen.
Optische Reize werden erst 3 - 5 Tage nach dem Öffnen wahrgenommen.
Das Zahnwachstum beginnt zwischen dem 10. und 16.

 

K

Katzenschnupfen

Beim sogenannten Katzenschnupfen handelt es sich um eine durch Viren oder Bakterien ausgelöste Infektion der Atemwege. Typische Symptome sind verklebte Augen, laufende Nase, Appetitlosigkeit, möglicherweise Fieber und im fortgeschrittenen Stadium entzündliche Geschwüre im Rachenbereich der Katze, die sich bis zur Nase ausdehnen können. Die Übertragung der Erreger erfolgt durch Husten oder Niesen. Die Krankheit kann ohne tierärztliche Behandlung tödlich enden und besonders bei einer jungen Katze drastisch verlaufen. Vorbeugend ist eine Impfung zu empfehlen.

 

L

Leberentzündung siehe «Cholangitis»

 

Leukose/Katzenleukämie (FeLV)
Eine häufig tödlich endende Krankheit ist die Katzenleukämie oder Leukose. Ursächlich ist hier der Feline Leukämie-Virus (FeLV), der die weißen Blutkörperchen angreift. Die Katze leidet an Schwäche, Appetitlosigkeit und Fieber, auch Verdauungsstörungen, Zahnfleischentzündungen und Geschwüre können sich einstellen. Übertragungsweg des Virus ist der Speichel der Katze, gefährdet sind vor allem Tiere mit schwachem Immunsystem. Die tierärztliche Diagnose erfolgt über eine Blutuntersuchung. Leukose ist nicht heilbar, der Verlauf kann aber durch eine Stabilisierung des Immunsystems und Symptombehandlung aufgehalten werden. Eine frühzeitige Behandlung steigert die Überlebenschancen der Katze, vorbeugend sollte sie geimpft werden.

 

M

Milben
Milben sind besonders perfide Parasiten. Sie sitzen nicht auf der Haut wie Zecken oder Flöhe, sondern darin. Man erkennt sie nur indirekt an den roten Verfärbungen. Die häufigste Form der kleinen Spinnentiere sind die Herbstgrasmilben. Sie nisten an den fellfreien Stellen zwischen den Zehen der Katze. Man erkennt dies daran, dass die Katze dort heftig kaut und beißt. Beim Inspizieren kann man dann die Eier und roten Stellen sehen. Die Versuche, die Eier abzuknibbeln kann man sich sparen. Sie sitzen bombenfest und man tut nur der Katze weh. Man mag sich nicht vorstellen, wie sehr das jucken muss aber leider ist gegen diese Plagegeister noch kein wirksames Mittel erfunden worden. Man kann der Katze aber insofern Erleichterung verschaffen, indem man ihr Medikamente verabreicht, die den Juckreiz hemmen. Dennoch lohnt sich stets ein Besuch beim Tierarzt. Die Pharmaindustrie erfindet ständig etwas Neues und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis gegen diese Plagegeister etwas erfunden wurde.
Gut in den Griff zu kriegen sind hingegen die Ohrmilben. Die kleinen Teufelchen haben die Ohren der Katzen als ihren Lebensraum entdeckt und tummeln sich dort leicht zu Hunderten. Die Katze schüttelt dann heftig mit dem Kopf oder versucht sich dort zu kratzen. Der Tierarzt hat hier die richtige Behandlung parat, mit der Ohrmilben vollständig entfernt werden können. Mit der Konsultation sollte aber nicht gezögert werden. Erstens ist der Juckreiz für die Katzen absolut schrecklich und zweitens kann eine Katze durch Ohrmilben taub werden.

 

N

Nierenfunktionsstörung, chronische Niereninsuffizienz
Hat die Katze weniger Hunger als üblich, trinkt viel und setzt vermehrt Urin ab, kann eine Nierenfunktionsstörung der Auslöser sein. Diese kann verschiedene Ursachen haben, beispielsweise können Infektionen oder eine falsche Ernährung zu einer Entzündung des Nierengewebes führen. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, ist die chronische Niereninsuffizienz die Folge. Die Nierenfunktion wird im Laufe der Zeit immer mehr beeinträchtigt, neben den obigen Symptomen können sich Mundgeruch, Schlappheit, stumpfes Fell und Erbrechen einstellen. Auch Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck und Herz-Kreislaufprobleme sind möglich. Die chronische Niereninsuffizienz ist nicht heilbar, durch eine strenge Diät sowie Behandlung der Symptome und eventueller Folgeerkrankungen kann jedoch die Lebensqualität der Katze weitgehend erhalten werden. Da der Verlauf dennoch nicht aufzuhalten ist, ist die chronische Niereninsuffizienz eine der häufigsten Todesursachen bei älteren Katzen, da die Nierentätigkeit sukzessive nachlässt.

 

O

Ohrenpflege

Wie bei uns Menschen sind die Ohren einer Katze ein wichtiges Sinnesorgan. Die hohen dreieckigen Lauscher der Haustiere sind unglaublich effizient und leistungsfähig. Sie lassen Katzen in einem großen Radius alles hören, was sich nähert oder vor ihnen flieht. Dazu besitzen die vierbeinigen Jäger pro Ohr mehr als dreissig Muskel, um diese unabhängig voneinander in die Position zu bringen, aus welcher ein Geräusch kommt, ohne dabei den Kopf zu verdrehen. Damit Katzen aber weiterhin so exzellent hören können, braucht es ein gewisses Mass an Katzen Ohrenpflege. Auch wenn man der Meinung sein könnte, dass das eine Katze eigentlich rund um die Uhr selber macht. Dennoch kommt es oft vor, dass die sensiblen Ohren eine Menschenhand benötigen. Milben oder Pilzinfektionen setzten sich sehr schnell ab und alleine werden Katzen damit nicht fertig. Deswegen empfiehlt es sich ab und zu einen Blick in die Ohren zu werfen und nach dem rechten zu sehen.

 

P

Parasitenbefall
Der Befall mit inneren oder äusseren Parasiten ist keine Krankheit an sich, beeinträchtigt jedoch die Lebensqualität der Katze und kann unbehandelt zu ernsthaften Folgeerkrankungen führen. Zu den inneren Parasiten zählen Würmer, die den Darm befallen und zu Fehlfunktionen bis hin zu Organerkrankungen führen können. Regelmäßige Wurmkuren beugen dem vor. Bei den äußeren Parasiten sind es Flöhe, Zecken und Milben, die starken Juckreiz auslösen und zum Teil auch Krankheiten übertragen. Zur Vorbeugung eignen sich beispielsweise Spot-on-Präparate für Katzen. Bei einem Befall helfen diese ebenfalls, möglicherweise müssen außerdem Folgeerkrankungen und die Umgebung behandelt werden.

 

 

 

R

 

S

Streiten 

Wenn Katzen sich streiten:

Wenn Ihre Katzen streiten, empfiehlt sich zunächst die Suche nach dem Grund des Konflikts. Der Katzenstreit lässt sich besser nachhaltig schlichten, wenn Sie das Problem an der Ursache angehen. Doch was können Sie selbst tun und wann sollten Sie sich Hilfe holen? Katzen streiten sich nicht immer in einem offenen Kampf. Oft schwelt ein Konflikt bereits länger und tritt erst später für Menschen erkennbar zutage. Wenn Sie merken, dass die Stimmung zwischen Ihren Fellnasen angespannt ist, es zu Mobbing oder zu offenen Auseinandersetzungen kommt, sollten Sie versuchen zu schlichten.

Warum Katzen streiten:

Damit Sie schlichten können, müssen Sie überlegen, warum Ihre Katzen streiten und welche Gründe den Konflikt ausgelöst haben könnten. Revierkämpfe sind unter Samtpfoten recht üblich und Teil ihres instinktiven Verhaltens. Streitet Ihre Katze mit benachbarten Freigängern draußen, können Sie wenig ausrichten. Wenn Ihre Samtpfote jedoch häufig schlimme Verletzungen davonträgt, sollten Sie über gesicherten Freigang oder Wohnungshaltung nachdenken, um Ihre Katze zu schützen. Doch auch unter Wohnungskatzen, die sich gemeinsam einen Haushalt teilen, kann es zu Streit ums Revier kommen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Katzen sich Schlafplätze, den Futterplatz, Kratzbaum oder das Katzenklo teilen müssen. Katzen streiten außerdem manchmal um Ressourcen wie Futter oder Wasser, wenn es nur einen Napf für beide gibt. Des Weiteren kann es sein, dass eine Katze die andere als Eindringling oder Fremden empfindet, wenn zum Beispiel eine neue Fellnase ins Haus kommt. Manchmal gibt es Katzenstreit nach dem Tierarztbesuch, weil die kranke Miez in der Praxis fremde Gerüche aufgenommen hat und ihre Katzenfreundin daheim sie buchstäblich nicht mehr riechen mag, oder sie aufgrund des Fremdgeruchs nicht mehr erkennt. Katzenstreit verhindern: Tipps Revierkämpfe und Streit um Ressourcen können Sie im Mehrkatzenhaushalt am besten vermeiden, indem Sie jeder Fellnase ihren eigenen Napf, eigene Wasserquellen, bevorzugte Schlafplätze und separate Katzentoiletten besorgen. Wird trotz eigener Futternäpfe weitergestritten, oder lässt eine Samtpfote die andere nicht auf ihr Katzenklo gehen, sollten Sie verschiedene Futterplätze und Stellen für die Katzentoiletten einrichten. So kommen sich die Streithähne nicht in die Quere und die Lage kann sich entspannen. Das Gleiche gilt auch für Kratzbäume und Schlafplätze: Sind genug für alle da, brauchen Katzen nicht darum zu streiten. Wollen Sie zwei fremde Katzen zusammenführen oder Katzenstreit nach dem Tierarzt verhindern, hilft es, Ihre Erstkatze beziehungsweise die daheimgebliebene Katze mit einem Tuch sanft abzustreichen. Bevor sich die Katzen kennenlernen oder vor der Rückkehr vom Tierarzt streichen Sie mit demselben Tuch über die andere Miez, sodass sie den vertrauten Geruch annimmt und nicht mehr so bedrohlich wirkt.

 

Schilddrüsenüberfunktion

Es ist wichtig, dass Sie die vom Tierarzt verordneten Medikamente verabreichen, um das Wohl ihrer Katze zu gewährleisten.
Katzen, die viel fressen und dennoch an Gewicht verlieren oder ungewöhnlich mager sind, leiden möglicherweise an einer Schilddrüsenüberfunktion (Feline Hyperthereose). Der Hormonhaushalt ist gestört, was zu weiteren unspezifischen Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Allergien, stumpfem Fell und mehr führen kann. Auch im Zusammenhang mit Diabetes ist eine Schilddrüsenüberfunktion möglich. Durch eine medikamentöse Behandlung kann der Hormonüberschuss ausgeglichen werden, so dass die Lebensqualität der Katze nicht weiter beeinträchtigt wird und die Symptome verschwinden. Ist ein Tumor ursächlich, lässt sich dieser möglicherweise operativ entfernen, andernfalls benötigt die Katze dauerhaft entsprechende Medikamente.

 

T

Thrombose bei Katzen

Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel bildet. Sie ist beim Menschen relativ verbreitet. Aber auch Ihr Stubentiger kann daran erkranken. Während bei uns allerdings eine Thrombose meist in den Venen vorkommt, tritt bei Katzen normalerweise die arterielle Form auf. Dabei ist die Krankheit für die Tiere sehr schmerzhaft und muss auf jeden Fall behandelt werden. Denn erst wenn das Blutgerinnsel – der sogenannte Thrombus – die Arterie komplett verstopft, handelt es sich um eine Thrombose. Dies führt bei der Katze zu Lähmungen und starken Schmerzen. In vielen Fällen und speziell bei Jungtieren endet die Krankheit sogar mit dem Tod. Daher gilt es, rechtzeitig eine Diagnose zu stellen und mit der Therapie zu beginnen.

Ursache und Diagnose

Zum Glück können Katzenbesitzer eine Thrombose relativ schnell erkennen bzw. einen Verdacht äußern, da die Krankheit fast immer in Zusammenhang mit Herzproblemen auftritt. Durch eine derartige Erkrankung, beispielsweise eine Kardiomyopathie, verlangsamt sich der Blutfluss des Tieres. Damit steigt das Risiko an einem Blutgerinnsel mit anschließender Thrombose zu erkranken. Sollte Ihre Katze also an einem Herzproblem leiden und stellen Sie zusätzlich eines der folgenden Probleme fest, lohnt sich ein Gang zum Tierarzt: Lähmung und Schmerzen in den Gliedmaßen, kühles Gefühl der Gliedmaßen, schwacher Puls in betroffenen Gliedmaßen Herz-Kreislauf-Probleme Atemnot und Bewegungsprobleme. Der Arzt kann dann mithilfe eines Ultraschalls die betroffene Stelle lokalisieren und diagnostizieren. Handelt es sich um kleine Blutgerinnsel, können eine Röntgenaufnahme und der Einsatz von Kontrastmitteln bei der Diagnose hilfreich sein. In diesem Fall wird Ihr Arzt eine Therapie anordnen. Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen.

 

U

Übertrag von Würmer von Tier auf Mensch (Quelle: ESCCAP)

Einige Rund- und Bandwürmer können auch auf den Menschen übertragen werden. Manche Würmer siedeln sich beim Menschen nicht unbedingt im Darm an. Sie wandern durch Gewebe oder bilden "Zysten" oder "Tumore" in Organen und führen so zu teils schweren Erkrankungen. Eine sachgerechte Behandlung von Hund und Katze gegen Wurmbefall schützt also auch Sie und Ihre Mitmenschen.

 

V

 

W

 

X

 

Y

 

Z

Zusammenführen von Katzen

Am besten am Anfang in zwei unterschiedlichen Zimmern platzieren, die durch eine Gittertüre getrennt sind. Die Tierlihilfe leiht gerne solche Gittertüren aus. Felisept (erhältlich bei Zooplus.ch) und Notfalltropfen (Achtung, solche ohne Alkohol) können unterstützen.

 

Zahnstein, Zahnfleischentzündung
Oft ist das Futter für Zahnstein und eine Zahnfleischentzündung verantwortlich, eine ausgewogene Ernährung kann daher vorbeugen. Ist das Zahnfleisch entzündet, wird die Nahrungsaufnahme schmerzhaft. Unbehandelt kann sich die Entzündung auf die Mundschleimhäute ausdehnen und die Zähne lockern sich. Aufgrund der Schmerzen beim Fressen schränken betroffene Katzen die Nahrungsaufnahme ein oder verweigern die Nahrung ganz, was zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Zahnstein kann vom Tierarzt entfernt werden, der auch Entzündungen durch geeignete Maßnahmen lindert.